Wer will Skat, Poker oder Schach spielen?

Seit Jahren teilt Karin Breuer ihr Hobby mit Mitgliedern der „Jungen Alten“. Als Nachfolgerin von Margret Bidaoui packt sie einmal im Monat die Gesellschaftsspiele aus, und in fröhlicher Runde spielt jeder, was ihm und den Mitstreitern gefällt: „Rummikub“ gehört ebenso dazu wie, „Rommé“, „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ oder „Canasta“. Lange Zeit war auch Hubert Steinborn mit von der Partie, aber derzeit fehlt es an Männern.

Allerdings gibt es einen neuen Interessenten: Herbert Bremer würde gerne zum Skat, Schach oder Pokerspiel einladen. „Ich suche Frauen und Männer, die Lust haben, mit mir zu spielen“, sagt er. „Es muss nicht unbedingt nachmittags sein. Ich könnte mir auch vorstellen, dass wir uns abends in einer Gaststätte treffen.“

Wer sich angesprochen fühlt, sollte nicht zögern, ihn anzurufen. Herbert Bremer freut sich über jeden Interessenten. Seine Telefonnummer ist: 0163 4008366.

Foto: Pexels

Lächeln lag auf den Gesichtern

Es ist immer wieder schön zu sehen, welche Freude herrscht, wenn sich die Mitglieder der „Jungen Alten“ zum Neujahrsempfang treffen. Ein Lächeln lag auf allen Gesichtern, ein fröhliches „Hallo“ ging in die Runde, die diesmal besonders groß war: Trotz des Winterwetters konnte die Vorsitzende Hilde Amrein zum 20-jährigen Bestehen des Vereins 80 Mitglieder in der EvA begrüßen. 

Diesmal sorgte keine Band für Unterhaltung. Stattdessen legten sich einige Mitglieder selbst ins Zeug: Luzie Köhnen erfreute das werte Publikum mit einem witzigen Gedicht über die Nöte, ein wirklich preiswertes Geschenk zu finden, und der stellvertretende Vorsitzende, Walter Schöller, gab gleich zwei Texte zum Besten, die zum Schmunzeln einluden: Die „etwas andere Weihnachtsgeschichte“ trug er auf Eifeler Platt vor, und zum Nachdenken regten seine Überlegungen zum verflixten „zig“ an, das ja immer einen runden Geburtstag auszeichnet.

Hilde Amrein überraschte mit zwei mittelalterlichen Tänzen ihrer Gruppe, deren Mitglieder sich in stilechte Kostüme gehüllt hatten, frisch importiert von Burg Nideggen, und Claudia Lüth animierte mit einigen Mitgliedern ihrer Sitzgymnastikgruppe die Zuschauer zum Mitmachen. Auf „Macarena“ mussten sie mit Armen und Beinen rudern. Gar nicht so einfach bei dem flotten Rhythmus.

Auch Frank Ledig und Claudia Schütt waren mit von der Partie. Sie animierten mit ihren Akkordeons  die Besucher zum Mitsingen und erinnerten gleichzeitig an die verstorbenen Mitglieder Heinrich Dorsel und Dagmar Ledig, die für die Songs Texte gedichtet hatten.

Hilde Amrein hatte sich zur Ehrung der Beiratsmitglieder etwas Besonderes einfallen lassen: Die Gruppenbilder waren in Puzzleteile zerlegt worden und wurden auf Monitore geworfen. Das Publikum durfte dann raten, welcher Gruppenleiter geehrt werden sollte. Unser Foto oben zeigt die aktiven Mitglieder.

Eventplanerin Ulrike Schwieren-Höger gab zum Schluss noch einen Ausblick: Für den 22. August ist ein Picknickkonzert der besonderen Art im Kurpark geplant. Es wird unter den Vorzeichen des 20-jährigen Vereinsbestehens stehen. Einige Überraschungen sind in Vorbereitung.

Nach so viel Programm waren alle glücklich, zum Buffet schreiten zu können: Bei Schnitzel, Spätzle, Salaten und viel Nachtisch durfte weiter gefeiert werden, bis ein gelungener Neujahrsempfang zu Ende ging.                          ush

Die Gruppe von Hilde Amrein zeigte ihr Können mit einem mittelalterlichen Tanz.

Sitzgymnastik für alle, angeleitet von Claudia Lüth.

Luzie Köhnen erklärte mit viel Humor, wie preiswert Geschenke sein können.

Frank Ledig und Claudia Schütt luden mit ihren Akkordeons zum Singen ein.

Rund 80 „Junge Alte“ freuten sich in der EvA über das Wiedersehen im neuen Jahr.

Der stellvertretende Vorsitzende Walter Schöller sorgte für Musik und Puzzle-Bilder auf dem Monitor. Außerdem ließ er es sich nicht nehmen, zwei muntere Gedichte vorzutragen.

Die Vorsitzende Hilde Amrein freute sich über die gute Stimmung beim Neujahrsempfang.

Text: Ulrike Schwieren-Höger, Fotos: Walter Schöller

Mantren, Spirituals und Traditionals

Am Montag, dem 9. Februar, wird Clara Flaksmann, in der EvA zu Gast sein und mit uns Mantren, Spirituals und Traditionals singen. Das Ziel ist nicht, besonders schön zu singen, sondern in das Lied einzutauchen. Wir freuen uns, mit Euch gemeinsam heilsam zu singen. Die Veranstaltung ist kostenlos, doch freuen wir uns über eine Spende. Anmeldungen sind nicht erforderlich!
EvA am Schönblick 14, in Heimbach, um 19 Uhr
Caroline Lauscher und die Jungen Alten

351 Weihnachtsgutscheine verteilt

Die Mitarbeiter der Weihnachtsaktion der „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ ziehen zufrieden Bilanz: In diesem Jahr werden 351 Gutscheine im Wert von 8.775 Euro ausgezahlt. Mithilfe des Sozialamts erreichen sie Alleinstehende, ältere Bürger und Familien mit vielen Kindern, die mit jedem Cent rechnen müssen. Sie können sich mithilfe der Einkaufsgutscheine ein Extra zum Weihnachtsfest gönnen.

Die „Heimbachhilfe“ dankt allen Spendern und Förderern für ihre Hilfe und wünscht frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2026.

Wir sagen euch an den lieben Advent

Mit einem fröhlichen „Jingle Bells“ begrüßte das „Consortium Piae“ die Zuschauer in der EvA zu einer musikalischen Lesung unter dem Motto „Seht, die gute Zeit ist nah“. Vorfreude auf Weihnachten lag in der Luft, denn Gedichte und Weihnachtslieder standen auf dem Programm.

Caroline Lauscher hatte Texte, mal heiter, mal besinnlich, ausgesucht, die so recht zur Adventszeit passten: Reiner Maria Rilke zählte ebenso zu den Autoren wie Heinrich Heine und Joachim Ringelnatz. Dazu spielte das „Consortium Piae“ mit Edith Wirthmann (Sopranflöte), Silke Delhaes (Alt), Susanne Rögele (Bass und Gitarre) sowie Ulrike Schwieren-Höger (Tenor und Gitarre) Weihnachtschoräle von Händel, Bach und Mendelsohn-Bartholdy, aber auch festlich-mittelalterliche Melodien.  

Kurzum: Ein abwechslungsreiches Programm erfreute die Besucher, die am Ende zum Mitsingen eingeladen wurden: „Wir sagen euch an den lieben Advent“, erklang es vielstimmig im Saal, bevor der Abend bei Punsch und Plätzchen ausklang.

Die Spenden der Besucher kommen der Weihnachtsaktion der „Heimbachhilfe“ zugute.

Wer glaubt an Wunder?

Geschehen Wunder, wenn man betet und ganz fest daran glaubt? Das ist die zentrale Frage des Films „Christmas Candle – das Licht der Weihnacht“. In Kooperation mit der Kunstakademie zeigten die Jungen Alten den Streifen am Vorabend des 1. Advent gerade rechtzeitig, um die grundlegenden Fragen der Weihnachtszeit zu stellen. Wie tief ist der Glaube? Was bewirken Zweifel? Wie machtvoll sind Gebete? Bringen uns die Adventwochen das Licht?

Dinge, die jeden bewegen in dieser Zeit, die zur Stille aufruft, und doch meist mit Hektik gefüllt ist. Nach der Filmvorführung konnten die Besucher an liebevoll gedeckten Tischchen über diese Themen bei Kaffee und Kuchen diskutieren.

Die großartigen Porträts der Ausstellung von Ali Zülfikar, Dozent an der Kunstakademie, taten ein übriges, den Raum zu einem stimmungsvollen Kraftort zu machen. Eine ungewöhnliche Kinoatmosphäre mitten in Heimbach. Luzia Schlösser, der Leiterin der Kunstakademie, sei Dank, dass sie auf Wunsch der „Jungen Alten“ für dieses Kaffee-Klatsch-Kino ihre Türe geöffnet hatte.                                 

Die „Jungen Alten“ wünschen allen Freunden und Förderern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2026. ush

Zwitschern Vögel in der EvA?

Es klingt, als flögen Vögelchen im Raum – hoch oben an der Decke des Begegnungszentrums EvA. Leises Zwitschern, Trällern, Geckern. Der Frühling zieht ein. „Dieser Raum ist ideal geeignet, um Obertöne erklingen zu lassen“, sagt Washkar Schneider und lächelt.

Mehr als eine Stunde lang haben seine Zuhörer mit geschlossenen Augen im Saal gesessen oder auf Matten gelegen, um in der Dunkelheit den Tönen zu lauschen, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Eine Flöte zog mit Washkar durch den Raum, mal nah, mal fern zu hören. Das Didgeridoo schallte urzeitlich, das Handpan beruhigte mit sanften harmonischen Tönen, das Monochord „streichelte“ die Sinne und der riesige Gong brachte den Saal fast zum Beben mit seiner Tongewalt.

Das Klangbad des Musiktherapeuten Washkar Schneider war ein Wechselspiel der Töne und der Gefühle, die in den Zuhörern geweckt wurden, denn die Konzentration auf den Klang ist auch eine Innenreise, die Ruhe, Sanftmut, aber auch Ungeduld und Missmut bloßlegen kann, die tief in die Seele greift und einlädt, innezuhalten in hektischer Zeit. Wer sich darauf einlässt, „schwebt“ zwischen Wachsein und Schlaf.

Im Rahmen ihrer Meditationsangebote hatte Caroline Lauscher zu dem Abend eingeladen, und rund 30 Besucher genossen die ungewöhnliche Zeit im schönen Raum der EvA, der mit drei eindrucksvollen Gemäldefahnen von Caroline Lauscher geschmückt war, die die Erzengel verkörpern: Denn Caroline ist vor allem Künstlerin.                   ush

Nach dem Klangbad ließen sich einige Teilnehmer die Instrumente erklären. An den Fenstern im Hintergrund sind drei Bilder der Erzengel von Caroline Lauscher zu sehen.

Gutscheine der „Heimbachhilfe“

Das Weihnachtsfest kommt näher, und damit auch die Ausschüttung der Heimbacher Weihnachtsaktion. Mehrere Wochen lang hat die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ um Spenden gebeten für Rentner mit schmalem Geldbeutel, für Familien mit vielen Kindern und für Alleinerziehende. Auch sie sollen sich zum Christfest ein Extra leisten können. Das gesammelte Geld wird in Warengutscheine umgewandelt und mit Hilfe des Sozialamts verschickt. Um diese Übergabe vorzubereiten, trafen sich Ulla Küpper, Walter Schöller, Marja Schöller und Inge Wergen (von links), um rund 350 Gutscheine zu verpacken. Sie werden in den nächsten Tagen Freude in viele Heimbacher Haushalte bringen. Die Heimbachhilfe bedankt sich bei allen Spendern, die mitgeholfen haben, die Aktion auch in diesem Jahr zum Erfolg zu führen. Und auch jetzt ist es immer noch möglich mitzumachen und einen Beitrag für die Aktion zu entrichten.

Heimbachhilfe auf dem Weihnachtsmarkt

Der Kommunikationsraum der Kirchengemeinde hat sich in einen Basar verwandelt. Im Rahmen des Heimbacher Weihnachtsmarkts präsentiert die „Heimbachhilfe“ ihre Schätze: Christbaumkugeln, Engelchen, Kränze, Mistelzweige, Nikoläuse, Plätzchen und vieles mehr, was zu Weihnachten die Herzen erfreut, ist im Angebot. Dazu lädt eine kleine Cafeteria zu Kaffee und Kuchen ein. Einfach schön.
Am kommenden Wochenende, 28. 29. und 30. November, ist wieder Gelegenheit, dort preiswerte schöne Dinge fürs Fest zu erwerben. Unser Foto oben zeigt die Leiterin der Heimbachhilfe, Inge Wergen, ihre Vertreterin, Marja Schöller, und die Mitarbeiterin Hildegard Ostendorp (von links) inmitten der festlich geschmückten Tische.

Zeitweise herrschte viel Andrang im Weihnachtsbasar.

Auch die Kaffee-Ecke war gut besucht. Fotos: Walter Schöller/ ush

„Seht, die gute Zeit ist nah“

Gedichte gehören für viele zur Weihnachtszeit. In dieser Tradition wird Caroline Lauscher (Bildmitte) am Montag, 15. Dezember, 19 Uhr, im Begegnungszentrum EvA Weihnachtstexte vortragen. Dazu spielt das Flötenquartett „Consortium Piae“ alte Choräle zum bevorstehenden Christfest. Das mährische Volkslied „Seht, die gute Zeit ist nah“ ist ebenso darunter wie „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, „Maria durch einen Dornwald ging“ oder „Wie schön leuchtet der Morgenstern“. Zudem wird alte Musik aus der Renaissance-Zeit erklingen. Der Eintritt zum Konzert, das von den „Jungen Alten“ unterstützt wird, ist frei.